WMS für Lagerautomaten

Je nachdem, wie man seine Lagerlifte oder Paternoster Möglicherweise ist Software mit unterschiedlichen Funktionen erforderlich, um den Warenfluss zu verwalten. Die Art von System, die zur Verwaltung von Lagerbeständen und zur Steuerung von Lagerabläufen eingesetzt wird, wird allgemein als WMS (Warehouse Management System) bezeichnet. In diesem Leitfaden finden Sie unsere Tipps dazu, wie Sie bei der Auswahl von Software für Ihre Lagerautomaten vorgehen sollten.

Hintergrundinformationen zu WMS

Seit dem Aufkommen von Unternehmenssystemen gehören Lagerverwaltung und Logistik stets zu den zentralsten Geschäftsprozessen – Einkauf, Logistik, Finanzen usw. Mit anderen Worten: Es ist durchaus möglich, dass Ihr Unternehmenssystem bis zu einem gewissen Grad über ein „integriertes“ WMS verfügt. Bereits in den 80er Jahren erkannten viele Unternehmen jedoch, dass sie eine eigene, spezialisiertere Software für ihre Lagerverwaltung benötigten – damals entstand das WMS. Ein WMS kann eine Vielzahl verschiedener Funktionen zur Verwaltung der Lagerabläufe eines Unternehmens umfassen, doch im Grunde sollte ein WMS mindestens die folgenden Standardprozesse enthalten:

  • Wareneingang
  • Einlagerung
  • Pflücken
  • Pack
  • Nachfüllen
  • Bestandsaufnahme
  • Lagerumzüge

Was braucht ihr also für eure Lagerlifte und Paternoster?

Der Umfang des Softwarebedarfs eines Unternehmens beim Einsatz von Lagerliften und Paternoster-Anlagen kann von nahezu null bis sehr groß reichen – entscheidend ist dabei, wie und wofür diese eingesetzt werden sollen. Nachfolgend haben wir vier gängige Stufen aufgelistet; vielleicht können diese Ihnen dabei helfen, den richtigen Weg zu finden.

Stufe 1 – Manuelle Bearbeitung

  • Ihr verwaltet eure Salden in eurem Geschäftssystem, in Excel – oder gar nicht.
  • Sie verfügen über einen oder mehrere Lagerlifte und Paternoster
  • Für euch ist die Platzersparnis das Wichtigste, nicht die Pflückeffizienz
  • Ihr Ablauf ist einfach, die Lagerautomaten werden hauptsächlich zur Lagerung genutzt

Wenn Sie sich in der obigen Beschreibung wiedererkennen, benötigen Sie kein WMS für Ihre Lagerlifte oder Paternoster. Ihre Lagerautomaten können in diesem Fall als sehr kompakte Regale betrachtet werden. Das mit den Lagerautomaten mitgelieferte Steuerungssystem, mit dem Tablars oder Regale manuell ausgewählt und entnommen werden können, reicht völlig aus.

Stufe 2 – Saldenkontrolle, jedoch keine Anbindung an das Backend-System

  • Sie benötigen ein einfaches System zur Verwaltung von Kontoständen
  • Für euch ist die Platzersparnis das Wichtigste, nicht die Pflückeffizienz
  • Ihr habt keine langen Kommissionierlisten, sondern meist nur einzelne Artikel pro Bestellung
  • Die Lagerautomaten werden hauptsächlich zur Lagerung verwendet

Wenn Sie sich in der obigen Beschreibung wiedererkennen, reicht in den meisten Fällen ein einfaches WMS aus, wie es der Originalhersteller der Lagerlifte oder Paternoster häufig anbietet. Mit einem solchen WMS lassen sich Kontostände sowie einfache Basisprozesse verwalten, was eine gute Kontostandskontrolle, eine benutzerfreundliche Oberfläche und eine unkomplizierte IT-Umgebung mit geringen Wartungskosten ermöglicht.

Stufe 3 – Kommissionierfluss und Anbindung an das Geschäftssystem

  • Sie benötigen ein einfaches System für die Einlagerung und Kommissionierung in den Lagerautomaten; die Bestandsverwaltung erfolgt im Warenwirtschaftssystem.
  • Sie haben Kommissionieraufträge mit vielen Auftragszeilen, die automatisch an die Lagerautomaten gesendet werden müssen.
  • Sie verfügen über mehrere Lagerlifte oder paternoster, mit denen Sie täglich 100 bis 1.000 Auftragszeilen kommissionieren.

Wenn Sie sich in der obigen Beschreibung wiedererkennen, ist in den meisten Fällen das WMS, das der Originalhersteller der Lagerlifte oder Paternoster anbietet, nach wie vor geeignet, allerdings mit dem Zusatz, dass es an Ihr Geschäftssystem angebunden wird. In vielen Fällen lässt sich eine einfache Anbindung an das Geschäftssystem mit relativ wenigen Integrationsnachrichten realisieren. Wichtig bei den oben genannten Anforderungen ist, dass Sie nicht nur die Kosten für die Software selbst abschätzen, sondern auch sehr genau spezifizieren, was die Implementierung in Form von Integration, Konfiguration, Schulung und Unterstützung bei der Inbetriebnahme kostet.

Stufe 4 – Hoher Automatisierungsgrad

  • Sie verfügen bereits heute über ein WMS oder ein ausgereiftes Warenwirtschaftssystem, das Sie für Ihre Lagerverwaltung nutzen
  • Sie verfügen neben mehreren Lagerliften oder Paternostern über ein großes manuelles Lager und/oder weitere Automatisierungssysteme wie Förderbänder und Verpackungsmaschinen.
  • Ihr kommissioniert über 1.000 Auftragszeilen pro Tag...

Wenn Sie sich in der obigen Beschreibung wiedererkennen, sind Sie in Ihrer Lagerverwaltung wahrscheinlich schon weit fortgeschritten. In diesem Fall bietet es oft Vorteile, das bereits vorhandene WMS oder die vorhandene Unternehmenssoftware weiter zu nutzen.
Die Wahl der richtigen Softwarelösung für Ihre Lagerlifte oder Paternoster kann sich kompliziert anfühlen, wenn Sie dies zum ersten Mal tun. Lassen Sie sich in diesem Fall von uns helfen – wir verfügen über Erfahrung mit Hunderten von Installationen von Lagerautomaten und können Ihnen dabei helfen, die für Ihre Situation am besten geeignete Lösung zu finden.

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